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@pinkydiver
1-2 Spieler mit ; nach deiner Meinung ausreichendem Ballmaterial ; reichen aus für die 3.Liga. ;) Was wollen wir mehr ? |
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@Pinkydiver
Ich hatte beide alte blaue bzw.silbergraue Deutschmänner. Vor Jahren schon vertickt. Jetzt habe ich nur noch den grünen. Trotzdem habe ich so mit das beste Material. Spiele aber nur noch vereinsintern. ;) |
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Aber: Das so genannte 'TOP-Ballmaterial' ist um ein Vielfaches teurer -- und man braucht es, wie du am Beispiel der alten 083/085 zeigst. Zudem sind das Preisbetrachtungen für den einzelnen Ball. Wenn du 400 Bälle als untere Grenze für einen Durchschnittsspieler ansetzt, dann hat sich eine Kostensteigerung für das Material im Minigolfsport alleine durch die Menge ergeben, auch wenn der einzelne Ball vielleicht günstiger/leichter zu bekommen ist. |
Die Frage "Was kostet das?" spielt für die Mehrzahl unserer deutschen Jugendlichen seit mindestens 10 Jahren keine übergeordnete Rolle mehr. Entsprechende ziemlich gleichlautende Erkenntnisse aus Studien zum Freizeitverhalten, (Bertelsmann-Stiftung, BAT u.a.) lassen da keine anderen Schlüsse zu. Wenn entweder der Prestige-Faktor oder der Fun-Faktor - oder noch besser: beide Faktoren zusammen - stimmt, spielen die Kosten nicht mehr die entscheidende Rolle, dass ein Angebot angenommen wird. Die Dummen sind dabei - wie schon von René beschrieben, die Eltern, auf denen heutzutage nicht nur permanent schlechtes Gewissen sondern auch immenser Druck lastet nach dem Motto: "Die anderen haben schon längst..."
Und nicht vergessen: Die meisten Trends verblassen heutzutage unglaublich schnell wieder, als Lehrer mit 40 Dienstjahren, die ich überwiegend in der Altersgruppe 14-16 Jahre abgeleistet habe, habe ich unendlich viele Beobachtungen dazu gemacht. Wenn eine Aktivität zur Hype hochgejubelt wird, verglüht sie alsbald auch wieder in einem Schwarzen Loch, denn die nachfolgende Jugendgeneration (so alle 2-3 Jahre wechselnd) muss sich durch neue Trends von der "alten" absetzen. Nur traditionelle Sportarten behaupten sich in diesem Umfeld. Und Minigolf gibt es nun schon über 50 Jahre, seit mehr als 10 Jahren totgesagt und immer noch quicklebendig, trotzt den ständig wechselnden Trends. Spannend wird es in der Tat dann, wenn die Generation der Traditionalisten (lange Turniere, unendlich viele Bälle, ausgefeilteste Regeln) auf den Friedhöfen liegt. Kriegt unser Sport dann die Kurve und kann er sich so moderbisieren, dass er weiter ein konstanter Faktor im Freizeitbereich bleibt? Ob es dann auch den Mindestlöhner, der für achtfuffzig beim Schlüsseldienst oder an der Tankstellenkasse malocht, im Minigolfclub gibt? Ein bisschen Optimismus täte sicher gut! |
@Michelino
Sehr guter und wahrer Beitrag ! |
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Aber das ist so, als würde Don Quichote gegen die Windmühlen kämpfen. Dirk hat es ja beschrieben, und ich erlebe das in meinem neuen sportlichen Umfeld Fußball hautnah mit: Das Freizeitverhalten hat sich total verändert. Wenn Du heute in Bussen oder auf der Straße siehst, wie Kids an ihren Smartphones hängen, kann man sich kaum vorstellen, ihnen die mal eine halbe Stunde wegzunehmen. Etwas länger dauert eine Runde Minigolf, und um gut zu spielen, musst Du halt mehr Zeit investieren. Immer weniger Jugendliche wollen das. Im Fußballverein kommen die Jungs sogar in der Umkleidekabine nicht ohne aus. Wenigstens dürfen sie dann während des Trainings oder des Spiels nicht weitermachen. So ein Spiel dauert je nach Altersklasse 60-90 Minuten. Training ist 2x die Woche. Auf fremden Plätzen muss nicht vorher trainiert werden. Abgesehen mal von der Popularität der Sportart Fußball liegt hier ein wichtiger Grund, warum Fußballvereine z.B. dem elektronischen Zeitalter noch trotzen können. Doch auch hier gibt es abnehmende Mitgliederzahlen. Immer mehr Vereine müssen ab C-Jugend schon Spielgemeinschaften suchen, um überhaupt am Spielbetrieb teilnehmen zu können. Um aufs Minigolfen zurückzukommen, reichen die Sprengkamps oder Weisers einfach nicht aus, weil die Botschaft, die sie vermitteln, nicht in der Breite umgesetzt werden. Dieses unermüdliche Ringen um Ideen, Anerkennung und Mitglieder kostet Freizeit und Kraft. So gibt es zwar reichlich Schulterklopfer für die paar "Macher", doch nachmachen möchte es keiner so recht. Wir entfernen uns immer mehr von der Realität. Wir staunen über die sportlichen Erfolge unserer Heldinnen und Helden, wo sie überall ihre Asse schlagen und wollen nicht wahrhaben, wie es um unseren Minigolfsport in Wirklichkeit bestellt ist. |
Minigolf ist noch immer quicklebendig, habe ich gestern hier gelesen. ;)
*************************** Ernsthafter: In deinem Beitrag -- wie auch in den letzten 10--15 -- ging es sehr um die Jugendlichen als Zielgruppe für Neumitglieder. Ich denke, man sollte sich davon lösen. Wie auch von der Vorstellung, der Minigolfsport müsse kompatibel zum Verhalten der breiten Masse sein, sich ihren Bedürfnissen anpassen. Das gilt vielleicht für Sportarten, die eine große Verbreitung haben und nur so ihre hohen Mitgliederzahlen halten können. Minigolf als (extreme) Randsportart ist hier in der glücklichen Lage, daß bereits fünf oder sechs neue Spieler von 100.000 Einwohnern eine Verdopplung bedeuten würde. Wir brauchen also eigentlich nur die 'Freaks'. Wenn andere kommen, ist es auch gut. Aber beide müssen wissen, daß es uns überhaupt gibt. |
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