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Statistiken sind dazu da, dass man sie fälscht. Gängige Praxis auch in der Wirtschaft, wenn ich mal an den ADAC erinnern darf. Warum sollte der Sport also nachstehen?
Oder ist es nicht gerade die Aufgabe des Sports, Vorbildfunktion zu haben? Aber wenn ich an die FIFA oder das IOC denke, wird diese Theorie ad absurdum geführt. |
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Walter, willst du mit deinem Beitrag sagen, dass die auch gefälscht sind - oder, wenn nein, was willst du dann mit deiner Behauptung sagen bzw. bewirken. Allgemeines Draufhauen? |
Da ich in meinem zweiten Berufsleben viel mit Statistiken zutun hatte, muß ich sagen, der alte Statistkerspruch:
"Traue keiner Statistik, die du nicht selber gefälscht hast" macht viel Sinn. |
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Man kann natürlich Statistiken blind vertrauen oder sie (mit Allgemeinsätzen) grundweg ablehnen -- ich finde es intelligenter und nützlicher, jede einzelne hinsichtlich ihrer Plausibilität einzuschätzen. Dazu können u.a. Fragen, woher die Zahlen stammen, wie der Verarbeitungsprozeß abläuft, wer darin involviert ist und welche Interessen eine Manipulation begründen könnten, helfen.
Nur mal als Denkanstoß: Welche Rolle spielt der DMV bei der Bestandserhebung des DOSB? |
Ich finde, dass das genau die Diskussionen sind, die unseren Sport zerstören. Anstatt darüber zu sspekulieren, an welchem Tag in den letzten 10 Jahren wir statistisch gesehen die meisten Mitglieder verloren haben und welcher Landesverband dabei die Führung hatte, sollten wir doch lieber ermitteln was uns aus diesem Loch rausbringt.
Wichtiger ist doch wohl, zu erfahren, welche Aktionen uns am nachhaltigsten neue Mitglieder bringen. Darüber hinaus wäre noch wichtig zu erfahren, ob das für alle Regionen gleich ist, oder ob es hier gravierende Unterschiede gibt. Darüberhinaus sollte man vielleicht mal ein qualifiziertes Unternehmen beauftragen, zu ermitteln, was die Menschen, die regelmäßig auf den Anlagen zu finden sind, tatsächlich von einem Verein erwarten, dem sie sich anschließen würden. |
head202, was du im ersten Absatz beklagst, wurde in der Diskussion nicht vertreten. Mit dem zweiten Absatz bin ich ganz bei dir. Aber wie lassen sich denn die Erfolge von Maßnahmen messen? Doch eben nur, wenn man die (Mitglieder-)Zahlen auswertet, also letztlich Statistik betreibt.
Die Frage, die du im letzten Absatz stellst, ist ja laut Michelino schon beantwortet -- wenn auch nicht durch ein "qualifiziertes Unternehmen" ... ;) |
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Mich würde interessieren, was Publikumsspieler wirklich wollen. Das kann aber nur ein unabhängiges Unternehmen mit einer bundesweiten Umfrage ermitteln, die anschließend umfassend ausgewertet wird. |
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head202, ich glaube, du hast mich vorhin nicht richtig verstanden -- da ist noch ein Smiley am Ende meines Textes von 20:19. Ich wollte Michelino oder seine Äußerung keineswegs verteidigen...
Und er hat sich nicht zu einzelnen Erfolgen in der Mitgliederwerbung geäußert, sondern dahingehend, daß er "statistisch valente" Erkenntnisse habe, warum sich "erfolgreiche Breitensport-Absolventen" gegen einen Vereinseintritt entscheiden. Beziehungsweise meinem Einwand, daß ein Arbeiten auf falschen Annahmen fatal sei, zwar zugestimmt, aber hinzugefügt "...in unserem Fall, da sind wir über Annahmen wirklich schon weit hinaus, da sind die Ursachen klar und wurden auch schon in mehreren Veranstaltungen mit den Landesverbänden aufgezeigt." Bloß, meine Nachfrage nach Details zu dieser Befragung, einfach um sie einschätzen zu können, wurde erst einmal umschifft. |
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Head202 fragte :
"Mich würde interessieren, was Publikumsspieler wirklich wollen" Dies kann meiner Meinung nach recht einfach beantwortet werden : 99 % wollen preiswert die Anlage benutzen wollen nicht ständig vom Verein "belästigt" werden (wo ein Verein ist). wollen einfach ihr Ding machen Für die Vereine gilt es nun, dieses eine Prozent in ihrem Interesse zu "bearbeiten" ! |
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Die Zähigkeit, mit der hier über Statistiken debattiert wird, obwohl sie Walter und Rolf Lenk pauschal für "falsch" bzw. "gefälscht" erklären, ist schon bemerkenswert. Ich glaube wie Herbert, dass wir mit solchen Forderungen unser eigentliches Anliegen, um neue Mitglieder zu werben, erschlagen. Übertrieben gesagt: Ich tu mal gar nichts, solange ich nicht wissenschaftlich sauber und empirisch unangreifbar belegt bekomme, woran es liegt, dass wir so viele Mitglieder verlieren. Wie viel Arbeit und Engagement könnten wir stattdessen in unseren Vereinen in die Gewinnung und vor allem das Halten neuer Mitglieder investieren!? Bemerkenswert das Ergebnis des "Girls Camp" der DMJ, das sich zu der Thematik Gedanken gemacht hat. Keine Frage nach Statistik, Statistik, Statistik, sondern glasklare Analyse aus der Sicht junger Leute. Konsequenz daraus, verkürzt gesagt: Spaß an unserem Sport vermitteln. Ich hoffe darauf, dass diese nachwachsende Generation bald mit ihren Vorstellungen unseren Sport und unseren Verband zukunftsfähig macht. Die jetzige, das zeigt teilweise diese Diskussion, ist viel zu sehr an der Vergangenheit orientiert. |
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Und ich hätte überhaupt nichts dagegen, auch eine Position von dir zu verteidigen -- wenn sie mich überzeugt hat. :) |
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Es kommt immer auf den Standpunkt des Statistiker und des Interpretierenden an. Wer nie damit befast war, kann sich kaum vorstellen, wie leicht eine Statistik supjektiev beeinflust werden kann, sowohl von der einen als auch von der anderen Seite. Denn auch diese Arbeit wird immer nur von Menschen gemacht. |
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Alle Maßnahmen, die dazu führen, Mitglieder zu gewinnen sind wichtiger, als tatenlos zuzusehen, wie Vereine von der Bildfläche verschwinden und eine Sportart ausstirbt. Die Idee, so etwas in professionelle Hände zu geben, finde ich persönlich toll, denn fast ausnahmslos sind alle gut gemeinten Initiativen von Verbandsseite mehr oder weniger im Sande verlaufen oder gescheitert. Ob Statistiken zu vertrauen sind, wenn man gleichfalls weiß, dass z.B. Likes für den Verbandsauftritt bei Facebook gekauft wurden, um nach außen etwas zu dokumentieren, was im Inneren nicht so ist, überlasse ich jedem selbst. Das hat mit pauschaler Draufhauerei nichts zu tun. Es gibt in Rußland und Asien mittlerweile mehr Filz- und Miniaturgolfanlagen, als neue Mitglieder in Deutschland. Einfach mal kurz nachdenken.
Will der Verband ernsthaft an der Mitgliederentwicklung im eigenen Land arbeiten, oder haben Verantwortliche möglicherweise erkannt, dass Geschäfte machen in fernen Ländern bequemer ist? |
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Das ist hart ! :eek::rolleyes: |
Aus dem Thema "BGC Schleswig sagt tschüß":
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Wate schrieb u.a. :
"Jemand sollte die Moderation übernehmen..." Dieser "Jemand" kann doch nur TG sein. Er nimmt sich die Zeit, hat Lust auf Statistiken und sicher auch das nötige Grundwissen dazu. Ich befürchte aber, daß er schnell aufgeben wird, weil er die Daten und Fakten nicht bzw. nur scheibchenweise bekommt. Und er vielleicht auch diverse Knüppel zwischen die Beine bekommt. Zudem wird das Forum für derlei Erhebungen gar nicht ernstgenommen. |
Danke, danke, allesroger...
Nur, "Fakten auf den Tisch legen" (wie wate schrieb) und moderieren sind zwei Sachen. Während ich das erste unterstütze und schon Links zu Quellen genannt habe -- wie du auch mit dem Hinweis auf den DOSB --, sehe ich mich nicht als Moderator. Zum einen gibt es schon welche, zum anderen kann jeder Teilnehmer die Diskussion lenken und schließlich "vom Thema abweichende" Beiträge einfach überlesen -- ich bin kein Anhänger des Löschens. Zeit, Lust und Wissen sind auch bei mir begrenzt. Daher freue ich mich über die Beteiligung anderer (wer es nicht als Forumsbeitrag möchte, es gibt ja auch PN). |
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Man kann leicht amüsiert zur Kenntnis nehmen, dass die Aktionen, die derzeit real zur Mitgliedersteigerung laufen (Arbeitstagung Breitensport, Girls Camp u.a.) hier im Auwi keine/n Mitschreiber/in interessieren. Da müssten die sich ja - womöglich sogar konstruktiv - mit konkreten Sachverhalten auseinandersetzen!?
Stattdessen werden die Auwi-Leser/innen mit postfaktischen :D Verschwörungstheorien Marke "Geschäftemacherei statt Mitgliederwerbung" oder "Statistikfälschungen" bombardiert. So leid mir das als jahrzehntelangen Mitdiskutierer tut - aber die ernstzunehmenden Diskussionen und Aktionen zu diesem Thema laufen derzeit außerhalb des Auwi. Nicht nach dem Verband schreien, der, wenn es nach den Hardcore-Auwianern geht a) nichts oder b) das Falsche oder c) nur Geschäfte macht, sondern nach dem eigenen Beitrag suchen, die Angebote in den eigenen Vereinen dem Bedarf anpassen, das ist der Ansatz der "Girls". So kann es was werden. Ich wende mich ab mit Grausen und wünsche noch viel Spaß beim Stroh dreschen. |
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Ich finde es prima, wenn sich Leute in den Vereinen Gedanken um die Zukunft unseres Sports machen. Es gab diese Bemühungen und Tagungen und Aktionen immer und immer wieder in den zurückliegenden 10 Jahren. Das Problem war jedesmal, dass der Funke nicht übergesprungen ist. Die Vereine haben die Vorlagen nicht in Tore umgemünzt. So konnte in der Breite nichts umgesetzt werden, was vereinzelt in Vereinen geklappt hat.
Dabei waren die Ideen gut. Ich darf an die Idee der MinigolfCard erinnern (Dein Baby, Michael). Und was ist daraus geworden? Du mußtest selbst mit dem Motorrad auf Reise gehen, um die Karten an den Mann zu bringen, wenn ich das richtig im Gedächtnis habe. Vielleicht widerlegst Du mich aber jetzt mit einer Statistik, die belegt, dass uns die Aktion MinigolfCard 1000 neue Mitglieder gebracht hat? Ich würde mich sehr freuen, wenn neue Aktionen, wie z.B. die Girls Camp-Aktion zum gewünschten Erfolg führen. |
Jetzt habe ich den DMV-Generalsekretär hier um 21 Minuten verpaßt, aber vielleicht liest er das Thema heute nochmal und kann diese kleine Vorlage aufnehmen und ausfüllen (lassen) -- wie auch jeder andere, und wenn es nur einzelne Daten sind.
Code:
DMV | 2016 | 2015 | ... | 199x | Und für die internationale Ebene denke ich an einen etwas abgespeckten 5-Jahres-Vergleich: Code:
GER (DMV) | 2016 | 2011 | Zur Frage nach dem "Warum?": Es wurde im Thema "BGC Schleswig sagt tschüß" -- aber nicht nur dort -- Interesse an solchen Aufstellungen ausgesprochen, es gibt sie (öffentlich abrufbar) noch nicht, und schließlich einfach deswegen, weil es möglich ist. ;) Zitat:
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In der Suchmaschine eingeben: DOSB Mitgliederstatistik
Den ersten Link anklicken und sofort öffnet sich dein Zahlenparadies, bei nichtolympischen Verbänden nach Minigolf suchen - geht glaube ich über 10 Jahre zurück. Weiterhin viel Spaß! Aber Vorsicht! Statistiken seien auch nicht mehr das, was sie mal waren, sagt Walter. |
Michelino, auch wenn dein Beitrag von eben schon wieder verschwunden ist... Du mußt nicht alles ernst nehmen, was ich hier schreibe, z. B. den "Ruf nach dem Geschäftsführer". Ich habe ja schon gesagt, daß ich weder erwarte noch darauf angewiesen bin, daß von offizieller Seite hier interessante Zahlen genannt werden; der Link zu den DOSB-Bestandserhebungen ist bekannt... ;)
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Mitgliederzahlen
Ihr könnt hier dskutieren wie ihr wollt, der Spieß ist nicht mehr umzudrehen.
Nicht nur der Minigolfsport überaltert. Wir werden aussterben. Das gleiche gilt ja auch für unsere Gesellsschaft. Die Alterspyramide der Deutschen ist heute schon lange keine mehr. Und - Asylanten , Wirtschaftsflüchtlinge ohne Kohle und sonstige zugereiste wird man kaum in einen Minigolfverein bekommen. Die kannste eher mit Kampfsportarten hinter dem Ofen vorlocken. Gruß aus dem Outback :D |
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Gruß aus dem Outback |
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Weißt du es nicht oder ist deine Frage eine rhetorische und soll die Antwort "DMV" liefern? So oder so, es wundert mich, da du ja Referent für Öffentlichkeitsarbeit und Mitglied des DMV-Präsidiums warst. |
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Grundsätzlich habe ich nichts dagegen, die zwei genannten Erkenntnisse, (1) Teilnehmer an "Breitensport"-Maßnahmen geben als Hinderungsgrund für einen Vereinseintritt an, daß ihnen das Wettkampfsystem zu aufwendig sei und (2) "unglaublich viele" gewonnene Vereinsmitglieder treten nach 1--2 Jahren wieder aus, weil "sie das von ihnen gewünschte Freizeitsportprogramm nicht vorfinden", anzunehmen -- wenn ich mich selbst davon überzeugen könnte, daß sie fundiert sind. O.k., auf die Regionen und genauen Zahlen verzichte ich, wichtig ist zu (1) aber schon, wieviele befragt wurden (ist übrigens "zu aufwendig" auf Zeit und/oder Geld bezogen?), zu (2), wieviele (Aktive/Passive?) das sind und wie sie befragt wurden. Und die anderen Fragen wären doch sicher aus dem Stegreif zu beantworten gewesen, da es gar nicht um die Nennung von Zahlen ging (in der zweiten Frage wollte ich ja nur wissen, ob es welche gibt). Zitat:
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