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Wer so denkt, soll froh sein, keine Entscheidungen treffen zu müssen. Die meisten Deiner Thesen finden meine Zustimmung, allerdings sind die Zusammenläufe im Verbandsgeschehen derart kompliziert, dass es nicht möglich ist, eine Richtung zu verfolgen, ohne die andere zu vernachlässigen. Wir müssen den Spielerinnen und Spielern, die Du beschreibst, dringend einen neuen Spielbetrieb bieten. Einen Spielbetrieb, der losgelöst ist von bisherigen Turnierarten mit überlangen Spieldauern und zeit- und geldraubenden Einsätzen. Wer mehr will, sollte dann auch mehr dürfen, aber der Spaßfaktor kommt an der Basis zu kurz. Wir können eine Menge Mitglieder generieren, wenn wir genau diese Schiene verfolgen. Hierfür braucht es Pilotprojekte und die Hilfestellung der Landesverbände. Es schadet dabei nicht, wenn zeitgleich eine gute Öffentlichkeitsarbeit erfolgt, denn die findet an der Basis leider nicht in der Form statt, wie das möglich wäre. Und hier denke ich nicht an spektakuläre Schlagzeilen, sondern an das redliche Bemühen von Vereinen, Leute für den Verein zu interessieren. Wer da nach dem Motto "ist mir eh shitegal" verfährt, hilft unserem Sport nicht weiter. Was benötigt wird, ist Manpower, und die scheint aus den eigenen Reihen heraus nicht zu erbringen. Aber es gibt auch kleine Lichtblicke. Zum Beispiel die Resonanz auf das letzte Breitensportseminar in Duisburg, die Hoffnung vermittelt, dass der Funke da und dort vielleicht doch überspringt. Hier geht es nicht um das Pushen einer Sportart, sondern um den Erhalt derselben. Wenn darüber hinaus Kraft vorhanden ist, zu pushen, kann das nicht schaden. Wir brauchen allerdings auch den Spitzensport und die gewaltigen Bemühungen, um den immer größer werdenden Anforderungen (NADA, WADA) gerecht zu werden. Vernachlässigen wir das, gefährden wir Zuschüsse z.B. vom Innenministerium. Diese Felder zu besetzen, erfordern erhebliche Zeiteinsätze, die ehrenamtlich kaum zu stemmen sind.
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Wollte mich hierzu eigentlich nicht äußern, aber so ziemlich alles was LEISETRETER von sich gegeben hat grenzt ja schon an Diskriminierung. So ein "Dummes Geschwätz" habe ich hier noch nie lesen müssen |
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ehrlich
dirk !!
ganz ehrlich , ich glaube leisetreter hat recht und noch mehr, ich glaube , dass den meisten minigolfern die wm oder em egal ist, zumindest ist sie nicht der grund minigolf im verein zu spielen, denn sollte es so sein, würden ja nur etwa 50 bis 100 minigolfer am sportbetrieb teilnehmen. oder meinst du, dass die spieler egal ob es um senioren oder herren geht, dass die spieler der ligen unter den bundesligen sich hoffnungen auf internationale teilnahmen machen ? wenn wir mit em teilnahmen mitglieder gewinnen wollen, dann muss die em aber ordentlich aufgestockt werden. aber ehrlich, wenn der dmv neue mitglieder gewinnen will, dann muß er wohl weg vom ligenspielbetrieb und dem spielen von 4 runden in 8 stunden mit nur ca 25 bis 40 spielern auf der anlage. und das sind ja noch schöne zahlen, im jugendbereich treffen sich nicht einmal 10 spieler, die dafür mehrere hundert kilometer zurücklegen und sich dann langweilen, weil da ja nichts los ist. |
Warum versucht man nich eine art hobbyliga zu fahren wo die Familien an den Sport herangeführt werden ...
Die Familien (oder einfach nur leute die hereinschnuppern wollen) zahlen weniger beiträge und es wird praktisch in der region eine familienliga gespielt wo eine "meisterschaft" für familien mit 3 mitglieder oder so gespielt wird.....und dann nach 1 oder 2 jahren sollten sich die familien entscheiden ob sie in richtigen vereinsmannschaften spielen wollten oder nicht. Natürlich bräuchte man für sowas Leute die die Orga dafür übernehmen und auch ahnung davon haben. Also ich denke du kannst machen was du willst .... Ehrenamtliche Arbeit is ein großer schlüssel zum Erfolg meiner ansicht nach ... und mein hut ziehe ich vor den leuten die es machen und hoffe das sie dies noch jahre machen können mit dem wunsch auf erfolg :) |
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@ leisetreter:
Bei allen Deinen Ideen die Du hier entwickelst und anscheinend auch intensiv überdacht hast, wärst Du sicher ein hervorragender Kandidat für einen hohen, arbeitsintensiven Posten im DMV, trau Dich !!! Die andere Seite ist allerdings, ich weiß nicht, ob Du schon im Berufsleben stehst ? Schon einmal etwas vom Disskrimminierungsgesetz gehört, dass gilt seit Anfang 2007 in Deutschland und zwar auf allen Ebenen und hier geht´s nicht um Staatsangehörigkeit, oder Geschlechtertrennung. Solltest Du einen Job haben, oder irgendwann einmal einen antreten... Vorsicht, ganz dünnes Eis, oder anders ausgedrückt: FRISTLOSER KÜNDIGUNGSGRUND. |
Wo hat das Samtpfötchen :D denn diskriminiert? Ich gehöre ja nun der Altersschicht an, die betroffen sein müßte. Bin ich aber nicht, denn in einigen Dingen hat leisetreter ja Recht. Viele Seniorenspieler, die ich kenne, wissen nicht, wer in der Senioren-Nationalmannschaft spielt. Kategorie übergreifend: Viele wissen nicht mal, wer Harald Erlbruch ist. Durch die demografische Entwicklung und durch hausgemachte Entwicklungen sind wir "Alten" in unserem Sport mittlerweile in der Mehrzahl. Dem ist Rechnung zu tragen. Ob es allerdings eine Tragödie wäre, würde man im Seniorenbereich auf internationale Meisterschaften zu verzichten, vermag ich nicht einzuschätzen. Staatliche Förderung gibt es nur für die Jugend sowie Damen und Herren. Es wäre schön, wenn auch der Seniorensport in diesem Maße unterstützt würde. Mir wird angesichts solcher Diskussionen klar, warum die Bereitschaft zur Ehrenamtlichkeit niedrig ist. Bestehende Funktionäre möchten sich nicht anmachen lassen, und Querdenker finden keine Unterstützung.
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Ich glaube ganz im Gegenteil, daß er ein altgedienter Minigolfer ist. Er weiß sogar von der Ära Schrod :D |
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