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Bewerten ist eine Sache -- als DMV- oder LV-Funktionär würde ich euch aber fragen, mit welchen Maßnahmen ihr dieses Ergebnis gegen die allgemeine Tendenz erreicht habt. |
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Ich verstehe nur Bahnhof Crailsheim umsteigen nach Gaildorf West. Wahrscheinlich ist das das Geheimnis des Mitgliederschwunds, dass niemand den Quotienten so ganz richtig dividieren kann und am Ende gar glaubt, dass die Summe der Quotienten mit dem Quotient der Summen zusammen ist und deswegen die Anzahl der Werte in neue Mitglieder umgemünzt werden kann.:D Bisher habe ich tatsächlich geglaubt, wer wie z.B. Magdeburg intensive Schulprogramme macht und auf dem Platz Präsenz zeigt, ist erfolgreich. Jetzt weiß ich, dass die dort einfach besser rechnen können als in anderen Vereinen. |
Grrr... da habe ich einen Querpaß im eigenen Strafraum gespielt und du hast das Tor gemacht. :( Das mit den Quotienten stimmt zwar und ist schon eine kompakte Antwort, aber 'PN' wäre noch besser gewesen.
Daß ich im einleitenden Teil "In diesem konkreten Fall spielt es keine Rolle, da der Unterschied nicht der Rede wert ist" geschrieben habe, war wohl -- wie auch die Beiträge von gestern -- nicht so gelegen... Zitat:
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MRP : 6 Jugendliche im ganzen Verband nehmen an der Jugendrangliste teil HBSV: immerhin 18 (soviel hatte mein bzw auch Dein Startverein locker alleine, wenn Du Dich erinnerst) BBS: 7 Teilnehmer BVBB: 3 Teilnehmr WBV: 4 Teilnehmer noch irgendwelche Fragen?? |
Aus dem HBSV denke ich z.B. an Pfungstadt (7) und Bensheim (6), die wahrscheinlich nicht weniger Jugendliche als früher haben. Und ich nehme als Vergleich die Situation vor 20 Jahren, nicht die 70er- oder 80er-Jahre.
Bevor ich 1982 in den BGV 65 Hausen (unser beider Startverein) eintrat, gab es dort übrigens 0 (Null) Jugendliche. |
Dieses ganze gelabere um Quoten, Vergangenheit und was auch immer bringt uns nicht weiter. Minigolf stirbt in den nächsten 10 Jahren!!!!!!!!!!!!!!!!!!!
Wir haben in den letzten 10 Jahren 50% der MItglieder verloren!!! Das ist FAKT!!!!!!!! Punkt 1: Also müssen neue Wege her. Solange der Zeitaufwand derart groß ist, dass ganze Wochenenden für Spiele der unteren Ligen draufgehen, sind wir auf dem Holzweg. Es gibt viel zu viele Familienmitglieder, die Ihre Wochenenden nicht getrennt von Partner oder Kindern verbringen möchten. Wie gesagt, heute kostet ein Spieltag im Regelfall mindestens ein ganzes Wochenende!!! Punkt 2: Die Materialschlacht ist für viele nicht mehr finanzierbar. Wer heute mit Minigolf anfängt muss sich im klaren sein, mindestens das Geld für einen Urlaub in den nächsten Jahren für Ballmaterial auszugeben. Bei einem Mindestlohn von 8,84€ brutto kann jeder nachrechnen, wie lange man für einen Ball arbeiten muss! Dies gilt sowohl für die Eltern von Kindern als auch für Erwachsene die Minigolf als neues Hobby beginnen möchten! SOLANGE SICH AN DIESEN VORGABEN NICHTS ÄNDERT WIRD MINIGOLF IMMER MEHR AUF DEM ABSTEIGENDEN AST SEIN!!!! |
@Grenchen
Bei deinem Punkt 2 bin ich anderer Meinung ! Es wird keiner gezwungen sich Hunderte von Bällen anzuschaffen. Wie du weißt haben wir im Verein gute Spieler, die sich pro Jahr vielleicht 2-3 neue Bälle kaufen. Wir haben auch Spieler, die mit ganz altem Material kaum schlechter spielen, als die stolzen 400 Ball Besitzer. ;) Und so ist es auch in anderen Vereinen. Von welchen Vorgaben sprichst du ? Bezogen auf Jugendliche und Kosten : glaubst du vielleicht, daß die nicht golfenden Jugendlichen weniger Geld brauchen für Kino, Disco, Party, Reisen, Klammotten usw. Ich glaube eher das Gegenteil. |
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Unabhängig von der Mitgliederfrage finde ich, daß diese beiden Punkte ungute Entwicklungen im Minigolfsport darstellen. Während ich zum Zeitaufwand schon an anderer Stelle im Forum Vorschläge gemacht habe (im wesentlichen über die Stärkung des LV-Spielbetriebs), habe ich zum Materialaufwand keine (brauchbare) Lösung -- du vielleicht? Zitat:
Aus der Vergangenheit könnte man jedoch schließen, daß zuviele Experimente/Änderungen die Mitgliederzahlen nach unten gedrückt haben... |
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Noch nie war es so preisgünstig TOP Ballmetrial zu erwerben, wie heute ........................... also keine Argumente für den Mttgliederschwund |
@pinkydiver
1-2 Spieler mit ; nach deiner Meinung ausreichendem Ballmaterial ; reichen aus für die 3.Liga. ;) Was wollen wir mehr ? |
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@Pinkydiver
Ich hatte beide alte blaue bzw.silbergraue Deutschmänner. Vor Jahren schon vertickt. Jetzt habe ich nur noch den grünen. Trotzdem habe ich so mit das beste Material. Spiele aber nur noch vereinsintern. ;) |
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Aber: Das so genannte 'TOP-Ballmaterial' ist um ein Vielfaches teurer -- und man braucht es, wie du am Beispiel der alten 083/085 zeigst. Zudem sind das Preisbetrachtungen für den einzelnen Ball. Wenn du 400 Bälle als untere Grenze für einen Durchschnittsspieler ansetzt, dann hat sich eine Kostensteigerung für das Material im Minigolfsport alleine durch die Menge ergeben, auch wenn der einzelne Ball vielleicht günstiger/leichter zu bekommen ist. |
Die Frage "Was kostet das?" spielt für die Mehrzahl unserer deutschen Jugendlichen seit mindestens 10 Jahren keine übergeordnete Rolle mehr. Entsprechende ziemlich gleichlautende Erkenntnisse aus Studien zum Freizeitverhalten, (Bertelsmann-Stiftung, BAT u.a.) lassen da keine anderen Schlüsse zu. Wenn entweder der Prestige-Faktor oder der Fun-Faktor - oder noch besser: beide Faktoren zusammen - stimmt, spielen die Kosten nicht mehr die entscheidende Rolle, dass ein Angebot angenommen wird. Die Dummen sind dabei - wie schon von René beschrieben, die Eltern, auf denen heutzutage nicht nur permanent schlechtes Gewissen sondern auch immenser Druck lastet nach dem Motto: "Die anderen haben schon längst..."
Und nicht vergessen: Die meisten Trends verblassen heutzutage unglaublich schnell wieder, als Lehrer mit 40 Dienstjahren, die ich überwiegend in der Altersgruppe 14-16 Jahre abgeleistet habe, habe ich unendlich viele Beobachtungen dazu gemacht. Wenn eine Aktivität zur Hype hochgejubelt wird, verglüht sie alsbald auch wieder in einem Schwarzen Loch, denn die nachfolgende Jugendgeneration (so alle 2-3 Jahre wechselnd) muss sich durch neue Trends von der "alten" absetzen. Nur traditionelle Sportarten behaupten sich in diesem Umfeld. Und Minigolf gibt es nun schon über 50 Jahre, seit mehr als 10 Jahren totgesagt und immer noch quicklebendig, trotzt den ständig wechselnden Trends. Spannend wird es in der Tat dann, wenn die Generation der Traditionalisten (lange Turniere, unendlich viele Bälle, ausgefeilteste Regeln) auf den Friedhöfen liegt. Kriegt unser Sport dann die Kurve und kann er sich so moderbisieren, dass er weiter ein konstanter Faktor im Freizeitbereich bleibt? Ob es dann auch den Mindestlöhner, der für achtfuffzig beim Schlüsseldienst oder an der Tankstellenkasse malocht, im Minigolfclub gibt? Ein bisschen Optimismus täte sicher gut! |
@Michelino
Sehr guter und wahrer Beitrag ! |
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Aber das ist so, als würde Don Quichote gegen die Windmühlen kämpfen. Dirk hat es ja beschrieben, und ich erlebe das in meinem neuen sportlichen Umfeld Fußball hautnah mit: Das Freizeitverhalten hat sich total verändert. Wenn Du heute in Bussen oder auf der Straße siehst, wie Kids an ihren Smartphones hängen, kann man sich kaum vorstellen, ihnen die mal eine halbe Stunde wegzunehmen. Etwas länger dauert eine Runde Minigolf, und um gut zu spielen, musst Du halt mehr Zeit investieren. Immer weniger Jugendliche wollen das. Im Fußballverein kommen die Jungs sogar in der Umkleidekabine nicht ohne aus. Wenigstens dürfen sie dann während des Trainings oder des Spiels nicht weitermachen. So ein Spiel dauert je nach Altersklasse 60-90 Minuten. Training ist 2x die Woche. Auf fremden Plätzen muss nicht vorher trainiert werden. Abgesehen mal von der Popularität der Sportart Fußball liegt hier ein wichtiger Grund, warum Fußballvereine z.B. dem elektronischen Zeitalter noch trotzen können. Doch auch hier gibt es abnehmende Mitgliederzahlen. Immer mehr Vereine müssen ab C-Jugend schon Spielgemeinschaften suchen, um überhaupt am Spielbetrieb teilnehmen zu können. Um aufs Minigolfen zurückzukommen, reichen die Sprengkamps oder Weisers einfach nicht aus, weil die Botschaft, die sie vermitteln, nicht in der Breite umgesetzt werden. Dieses unermüdliche Ringen um Ideen, Anerkennung und Mitglieder kostet Freizeit und Kraft. So gibt es zwar reichlich Schulterklopfer für die paar "Macher", doch nachmachen möchte es keiner so recht. Wir entfernen uns immer mehr von der Realität. Wir staunen über die sportlichen Erfolge unserer Heldinnen und Helden, wo sie überall ihre Asse schlagen und wollen nicht wahrhaben, wie es um unseren Minigolfsport in Wirklichkeit bestellt ist. |
Minigolf ist noch immer quicklebendig, habe ich gestern hier gelesen. ;)
*************************** Ernsthafter: In deinem Beitrag -- wie auch in den letzten 10--15 -- ging es sehr um die Jugendlichen als Zielgruppe für Neumitglieder. Ich denke, man sollte sich davon lösen. Wie auch von der Vorstellung, der Minigolfsport müsse kompatibel zum Verhalten der breiten Masse sein, sich ihren Bedürfnissen anpassen. Das gilt vielleicht für Sportarten, die eine große Verbreitung haben und nur so ihre hohen Mitgliederzahlen halten können. Minigolf als (extreme) Randsportart ist hier in der glücklichen Lage, daß bereits fünf oder sechs neue Spieler von 100.000 Einwohnern eine Verdopplung bedeuten würde. Wir brauchen also eigentlich nur die 'Freaks'. Wenn andere kommen, ist es auch gut. Aber beide müssen wissen, daß es uns überhaupt gibt. |
Wo?
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#136, letztes Drittel.
Auf diesen Beitrag wollte ich auch noch antworten... |
Michael und Walter bringen das Problem auf den Punkt. Wettkampfsport im allgemeinen findet in unserer heutigen Gesellschaft immer weniger Anhänger. Und ebenso kommt es immer mehr aus der Mode, sich in einem Verein zu engagieren. Mit diesen Entwicklungen haben (fast) alle Sportarten zu kämpfen, nur dass einige (wie z.B. Fußball) den Abstieg von einem höheren Grundlevel beginnen.
Walters Feststellungen kann ich nur bestätigen. Zu meiner aktiven Zeit, noch zu West-Berliner Zeiten, gab es im Fußball einen Ligenbetrieb bis zur Kreisklasse C mit jeweils 2 bis 3 Staffeln. Heute im doppelt so großen Berlin gibt es die Klassen zwar immer noch, aber inzwischen spielen da schon die 2. und 3. Mannschaften mit, für die es früher ein eigenes Ligensystem gab. Anderenfalls wäre wahrscheinlich schon in der Kreisklasse A Schluss... Auch im Tanzsport (zumindest im Standard- und Latein-Bereich) nimmt die Zahl der Aktiven stetig ab, weil auch dieser Sport extrem zeit- und finanzaufwändig ist. Und ohne die Zuwanderung junger Leute aus Osteuropa würde es noch viel schlechter aussehen. Und das, obwohl Tanzen als solches nach wie vor beliebt ist und die Tanzschulen immer noch guten Zulauf haben. Sportliche Aktivität findet heute im Wesentlichen dort statt, wo man "in" sein möchte, und/oder wo man keine weiteren Verpflichtungen eingehen und sich um nichts kümmern muss. Was ist nun die Schlussfolgerung daraus? Oder wie kann man, wie es Michael ausdrückt, Minigolf modernisieren? Ein Weg wird ja schon beschritten, nämlich die Verknüpfung der realen mit der virtuellen Welt. Die Minigolf-App des DMV mit der Möglichkeit, die eigenen Runden zu erfassen und auch mit anderen zu teilen, finde ich eine gute Idee. Und auch bangolfarena gibt es inzwischen als Anwendung für alle Handys. Wer sagt denn, dass sich in Zukunft alle Turnierteilnehmer Sonntagfrüh um 9 auf dem Platz treffen müssen? Das Turnier könnte ja auch eine Woche lang dauern und jeder spielt seine 1-2 Runden dann, wenn es passt. Dann verabredet man sich mit zwei oder mehr anderen Leuten, spielt die Runden, erfasst die Ergebnisse online und am Ende der Woche wird das Turnier geschlossen und das Ergebnis ermittelt. Und als Preis bekommen die Besten Gebühren-Gutschriften für die nächsten Turniere oder so... Klar besteht da die Möglichkeit des Schummelns, aber da gibt es sicherlich technische Möglichkeiten, die Eingaben immer von einem Dritten (den Mitspielern und/oder den Platzwart) bestätigen lassen zu müssen. Auf diese Weise kann ich evtl. sogar an zwei oder drei Turnieren in der Woche gleichzeitig teilnehmen, so wie das heute beim Online-Poker völlig normal ist. Für die Frage, wie man die Turnierzeiten in unserem traditionellen System verkürzen könnte, habe ich keine vernünftige Idee. Eine Runde dauert bei 50-70 Teilnehmern rund 2 bis 3 Stunden, optimistisch geschätzt. Wenn das aber die maximale Zeit sein soll, die man künftig für ein Turnier aufwenden möchte, müsste man alle Turniere auf eine Runde begrenzen. Dann würde es aber sicherlich keine überregionale Beteiligung mehr geben. Klar, in Berlin, wo ich alle Plätze bequem mit Bus und Bahn innerhalb einer Stunde erreichen kann, würde sich der Aufwand auch für eine Runde lohnen. Und das gilt evtl. auch noch für den Minigolf-Ballungsraum Rhein-Ruhr. Aber eine Fahrt über 300 km quer durch Bayern? Da wohl eher nicht... Die mal vorgeschlagene Begrenzung auf maximal 4 Schläge bringt auch nicht weiter, denn der Anteil der Bahnergebnisse über 4 ist so groß nicht, als dass es eine merkliche Zeitersparnis bringen würde. Man könnte natürlich das Zeitlimit je Schlag weiter absenken, aber dann braucht es irgendwann wirklich an jeder Bahn eine Stoppuhr (wie beim Schach), denn eine Regel, die man nicht kontrollieren kann, ist sinnlos. Die beste Werbung für den Sport sind aber immer noch Leute, die den Sport mit Spaß und Freude ausüben und auch anderen ihre Begeisterung vermitteln können. Aber leider sind wir Deutschen nun mal Weltmeister darin zu meckern und alles schlecht zu reden. Wie hat doch Gustav Mahler richtig gesagt: Tradition ist nicht die Anbetung der Asche, sondern die Weitergabe des Feuers.... |
Eine kurze Antwort: Es ist für den Minigolfsport viel weniger als für die Massensportarten relevant, wie die gesellschaftlichen Veränderungen sind. Natürlich braucht es im Minigolfsport keine Konservierung eines Zustandes zu geben, aber die ausgemalte vollständige Anpassung der Sportart an das Freizeitverhalten einer "Allgemeinheit" wäre genauso unsinnig wie fatal. Um es nochmal zu sagen, wir besetzen nur eine Nische und 'brauchen' letztlich nur 0,01% der Bevölkerung als Spieler, um einen gut funktionierenden Turnierbetrieb zu haben. Falls also wirklich bei 95% der Menschen die Aufmerksamkeitsspanne keine 30 Minuten mehr beträgt, die Bereitschaft, für ein Turnier mehr als zwei bis drei Stunden aufzuwenden, nicht mehr vorhanden ist oder ein Verein nur noch als Dienstleister gesehen wird, sollten wir dennoch unser System nur sehr begrenzt ändern und uns besser auf die Randgruppen konzentrieren, deren Lebensweise eine andere ist.
Und daß Mitgliederzuwachs und lebendige Vereine auch trotz des jetzigen Wettkampfsystems möglich sind, läßt sich mit der Mitgliederstatistik belegen ('trotz', weil ich hier erhebliches Verbesserungspotential sehe). |
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Keine Statistik kann das widerlegen. |
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Aber das ist ja gerade der Kern des Themas und der Grund, warum ich es mit den Mitgliederstatistiken verknüpfe. Es gibt Vereine, die ihre Mitgliederzahl (hier und im folgenden eigentlich Aktivenzahl) über Jahrzehnte konstant auf hohem Niveau halten konnten, während andere massiv geschrumpft oder verschwunden sind. Wieder andere hatten Phasen von großem Zuwachs, auch im Jugendbereich alleine gibt es solche Beobachtungen. Wenn das alles nur Zufall wäre, könnten wir uns das hier sparen und der weiteren Entwicklung einfach zusehen. Glaube ich aber nicht. Es ist doch vielmehr davon abhängig, was die einzelnen Vereine tun oder nicht tun. Und deswegen ist das Rezept: Ermittelt die, die eine positive Entwicklung genommen haben und fragt sie, was sie und wie sie es gemacht haben (mit mehr Aufwand kann man auch die restlichen befragen, um die Unterschiede besser zu sehen). Aus den Gemeinsamkeiten lassen sich dann wirksame Handlungsvorschläge (auch unter Berücksichtigung des Aufwandes) zusammenstellen und verteilen. Wobei ich davon überzeugt bin, daß bei einem intelligenten Vorgehen der Einsatz für die Mitgliedergewinnung gar nicht so groß ist -- jedenfalls kleiner als viele, die sich davon abschrecken lassen, meinen. Das gleiche sollte man für die Ebene der LV tun, da sich auch hier erhebliche Unterschiede auftun. Das Anwenden durch die Realität geprüfter Konzepte ist jedenfalls erfolgversprechender als in Gremien immer neue ('kreative') zu entwickeln, deren Auswirkungen zudem nie betrachtet werden. |
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Und auch mit deiner anderen These hast du sicherlich im - statistischen - Grundsatz recht. Wenn wir auch in Zukunft für die - im positiven Sinn - Verrückten attraktiv bleiben, gibt es keine größeren Probleme. Nur sind leider diejenigen, die schon da sind, auch nicht mehr so gestrickt wie früher. D.h. auch dort gibt es Bedürfnisse, die wir wohl nicht oder nicht mehr befriedigen können. Nun ist auwi sicherlich nicht repräsentativ, aber ich behaupte mal, dass sich hier vor allem Leute tummeln, die eigentlich extrem Minigolf-infiziert sind. Und nun lies mal nach, wie oft hier Begeisterung für den eigenen Sport ausgedrückt wird und wie oft nur gejammert und gemeckert. Ich denke, das Verhältnis liegt so bei 10:90.... Wenn aber solche Urgesteine wie Walter, Dirk, Roger, Herbert, Boto usw. offenbar nicht mehr in der Lage sind rüberzubringen, was sie seit Jahrzehnten diesen Sport betreiben lässt, wie soll sich dann ein anderer begeistern lassen, selbst wenn er zu den 0,01% der Bevölkerung gehört, die du als Zielgruppe ansiehst? |
@Bärliner
Dass du mich als "Urgestein" ansiehst, sehe ich sogar als Kompliment. Meine Begeisterung ist noch so groß, dass ich jetzt auch ein Gewerbe mit Minigolf-Zubehör betreibe - www.minigolf-parts.de Vielleicht kann ich ja auf diesem Wege; im wahrsten Sinne des Wortes; etwas rüberbringen. ;) Ansonsten hast du natürlich recht, dass die "Alten" auch nicht mehr gestrickt sind wie früher. :-) Das liegt in der Natur der Sache. |
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Sicherlich stellen diese Vereine eine Minderheit dar. Zu bestimmen, ob es nun 'absolute Raritäten' sind oder welche Anzahl auch immer, ist ein wenig schwieriger, da schaue ich noch nach Wegen. Aber wieviele solche Vereine es auch sind, es gibt sie und damit ließe sich das 'Programm' anwenden. |
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So wie es aussieht, sind wir jetzt weniger als 4000... :(
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Es bleibt unbestritten, dass dort, wo ein "Kümmerer" am Werk ist, etwas wachsen kann. Diese Beispiele gab und gibt es. Das ist aber nur der eine Teil der Geschichte. Der andere Teil ist die Nachhaltigkeit, was mit den Angeboten des Vereins, dem Aufwand und dem Spielbetrieb zu tun hat, in erster Linie auch mit dem Durchhaltevermögen des "Kümmerers".
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