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head202, ich glaube, du hast mich vorhin nicht richtig verstanden -- da ist noch ein Smiley am Ende meines Textes von 20:19. Ich wollte Michelino oder seine Äußerung keineswegs verteidigen...
Und er hat sich nicht zu einzelnen Erfolgen in der Mitgliederwerbung geäußert, sondern dahingehend, daß er "statistisch valente" Erkenntnisse habe, warum sich "erfolgreiche Breitensport-Absolventen" gegen einen Vereinseintritt entscheiden. Beziehungsweise meinem Einwand, daß ein Arbeiten auf falschen Annahmen fatal sei, zwar zugestimmt, aber hinzugefügt "...in unserem Fall, da sind wir über Annahmen wirklich schon weit hinaus, da sind die Ursachen klar und wurden auch schon in mehreren Veranstaltungen mit den Landesverbänden aufgezeigt." Bloß, meine Nachfrage nach Details zu dieser Befragung, einfach um sie einschätzen zu können, wurde erst einmal umschifft. |
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Head202 fragte :
"Mich würde interessieren, was Publikumsspieler wirklich wollen" Dies kann meiner Meinung nach recht einfach beantwortet werden : 99 % wollen preiswert die Anlage benutzen wollen nicht ständig vom Verein "belästigt" werden (wo ein Verein ist). wollen einfach ihr Ding machen Für die Vereine gilt es nun, dieses eine Prozent in ihrem Interesse zu "bearbeiten" ! |
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Die Zähigkeit, mit der hier über Statistiken debattiert wird, obwohl sie Walter und Rolf Lenk pauschal für "falsch" bzw. "gefälscht" erklären, ist schon bemerkenswert. Ich glaube wie Herbert, dass wir mit solchen Forderungen unser eigentliches Anliegen, um neue Mitglieder zu werben, erschlagen. Übertrieben gesagt: Ich tu mal gar nichts, solange ich nicht wissenschaftlich sauber und empirisch unangreifbar belegt bekomme, woran es liegt, dass wir so viele Mitglieder verlieren. Wie viel Arbeit und Engagement könnten wir stattdessen in unseren Vereinen in die Gewinnung und vor allem das Halten neuer Mitglieder investieren!? Bemerkenswert das Ergebnis des "Girls Camp" der DMJ, das sich zu der Thematik Gedanken gemacht hat. Keine Frage nach Statistik, Statistik, Statistik, sondern glasklare Analyse aus der Sicht junger Leute. Konsequenz daraus, verkürzt gesagt: Spaß an unserem Sport vermitteln. Ich hoffe darauf, dass diese nachwachsende Generation bald mit ihren Vorstellungen unseren Sport und unseren Verband zukunftsfähig macht. Die jetzige, das zeigt teilweise diese Diskussion, ist viel zu sehr an der Vergangenheit orientiert. |
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Und ich hätte überhaupt nichts dagegen, auch eine Position von dir zu verteidigen -- wenn sie mich überzeugt hat. :) |
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Es kommt immer auf den Standpunkt des Statistiker und des Interpretierenden an. Wer nie damit befast war, kann sich kaum vorstellen, wie leicht eine Statistik supjektiev beeinflust werden kann, sowohl von der einen als auch von der anderen Seite. Denn auch diese Arbeit wird immer nur von Menschen gemacht. |
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Alle Maßnahmen, die dazu führen, Mitglieder zu gewinnen sind wichtiger, als tatenlos zuzusehen, wie Vereine von der Bildfläche verschwinden und eine Sportart ausstirbt. Die Idee, so etwas in professionelle Hände zu geben, finde ich persönlich toll, denn fast ausnahmslos sind alle gut gemeinten Initiativen von Verbandsseite mehr oder weniger im Sande verlaufen oder gescheitert. Ob Statistiken zu vertrauen sind, wenn man gleichfalls weiß, dass z.B. Likes für den Verbandsauftritt bei Facebook gekauft wurden, um nach außen etwas zu dokumentieren, was im Inneren nicht so ist, überlasse ich jedem selbst. Das hat mit pauschaler Draufhauerei nichts zu tun. Es gibt in Rußland und Asien mittlerweile mehr Filz- und Miniaturgolfanlagen, als neue Mitglieder in Deutschland. Einfach mal kurz nachdenken.
Will der Verband ernsthaft an der Mitgliederentwicklung im eigenen Land arbeiten, oder haben Verantwortliche möglicherweise erkannt, dass Geschäfte machen in fernen Ländern bequemer ist? |
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Das ist hart ! :eek::rolleyes: |
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