In erster Linie das GmbH-Gesetz. Kaufmann?
Meiner Meinung nach für die Vereine, die es schaffen, sich einen solchen Kredit zu ergattern, ziemlich gut. Aus deren Sicht: Danke, DMV!
Aus Sicht des DMV relativ mutig - schließlich weiß seit gut anderthalb Jahren jeder, was nach dem Ausleihen von Geld alles passieren kann. Jemand, der es nicht schafft, einen Vier- bis Fünfprozenter der Sparkasse zurückzuführen, tut sich sicher auch mit einem Anderthalbprozenter des DMV nicht ganz einfach. Wie gesagt, ein mutiges Geschäftsmodell in einer eher rückläufigen Sportart...
Wenn die Gesellschafter so was beschlossen haben: wie sieht dann die geplante Refinanzierung aus - sprich: woher kommen denn eigentlich auf einmal die zu verteilenden Gelder? Werden die auch irgendwo aufgenommen (etwa beim Staat oder bei Privatinvestoren)? Risiko, Risiko...
Oder hat der DMV etwa zuviel Geld auf der hohen Kante? Dann wäre es doch mal an der Zeit für eine Beitragssenkung oder eine Zurücknahme der Ball-Lizenzgebühren. Das wäre doch sicherlich nix: die Mitglieder zahlen mehr, als für den Sportbetrieb eigentlich gebraucht wird, und der DMV verleiht es über seine GmbH nach seinem Gusto (Stichwort "fundiertes Gesamtbild") an einzelne Vereine...
Geändert von DiStefano (28.03.2010 um 21:03 Uhr).
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