
07.07.2010, 13:03
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Mensch
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Dennis hatte am 28.12.2009 versucht, woanders im Forum eine Diskussion anzufachen, die sich an folgenden Sachverhalten orientiert. Leider war die Resonanz auf seine Thesen äußerst dürftig, weshalb ich seinen Beitrag hier gerne einmal in Erinnerung rufen möchte.
Zitat:
Auf einem Marathonturnier dem gestern in Mannheim hat man viel Zeit, sich zu unterhalten, zu diskutieren. Sich diesen und jenen Besserwisser, oder auch wirklich gute Visionen und konstruktive Kritik anzuhören.
Da Letzteres gestern ziemlich viel vorkam, dachte ich, ich sammle mal die meiner Meinung nach besten Gedanken und gebe sie zur hoffentlich gesitteten Diskussion frei, aus der sich feige Zweitaccouts bitte raushalten!
1. Der Familiensport Minigolf wurde für den Leistungssport geopfert. Um eventuell mal massenkompatibel zu werden, hat man Mannschaftszahlen in Ligen limitiert, überregional nur noch Herrenmannschaften zugelassen. Beispiel hierzu: Irgendwann vor 20 Jahren gab es allein im BBS 66 (!) Mannschaften, die am Ligenspielbetrieb teilgenommen haben. Heute sind es noch 10.
Lösungsvorschlag: Mannschaften Kategorie- und Geschlechtsunabhängig freigeben.
2. Minigolf wird immer zeitintensiver. Ein durchschnittlicher Minigolfer verbringt allein durch Ligen- und Ranglistenspieltage 20 Wochenenden auf dem Minigolfplatz, wenn er sich anständig auf das jeweilige Turnier vorbereiten will. Hier noch nicht mitgerechnet sind nationale Meisterschaften und Pokalturniere.
Lösungsvorschlag: Wie früher die Ranglisten in Pokalturniere integrieren. Das freut die Pächter, die nur einmal ein Wochenende eklatanten Einnahmeausfall verkraften müssen und die Pokalturniere gehen nicht mehr jenseits der 30 Teilnehmer Grenze über die Bühne.
3. Kollegialität. Ich bin für einen freundlicheren Umgang in unserer sehr kleinen Minigolfgemeinde. Ebenfalls so wie früher, aber das käme meines Erachtens automatisch mit weniger Zeit- und Leistungsdruck, der in Punkt 2 geschildert ist.
Wer zur Hölle braucht Sticheleien und Intrigen innerhalb eines Landesverbandes und/oder gegen Menschen, denen man für ihre Arbeit eigentlich höchsten Respekt zollen müsste?
4. Lockerung der Startzeiten. Wer hat schon Lust, am Wochenende morgens um 06:30 150 Kilometer zu fahren, weil bei dieser Distanz eine Übernachtung noch nicht lohnt?
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