@ all: Schade das in den letzten Postings nicht mehr ums Thema ging, sondern wieder mal um persönliche Befindlichkeiten und Anfeindungen.
Zitat Wate:
Du bringst diese Diskussion auf Deinen Nenner, und das finde ich nicht gut.
Dass Du das nicht gut findest, kann ich verstehen, Du hast ja auch eine andere Meinung. Dass Du nur Termine zählst ohne zu schauen wer und wie viel überhaupt spielen, finde ich nicht gut. Wenn wir einen gemeinsamen Nenner hätten, würden wir ja auch nicht diskutieren. Oder nimmst Du für Dich in Anspruch, das nur Dein Nenner der Richtige ist?
Zitat Wate:
Zunächst einmal hast Du überlesen, dass einige der von Dir genannten Termine für Pokalspiele genutzt werden, denn gerade das gegenseitige Besuchen seiner Pokalturniere wird leider Gottes sträflich vernachlässigt.
Sorry Wate, aber du beschwerst Dich immer, dass der Pflichtspielplan des DMV so voll ist, da haben Pokalturniere nichts mit zu tun. Ansonsten geb ich Dir mit dem sträflichen vernachlässigen recht. Wir haben selber ein Turnier mit 27 gemeldeten Teilnehmern dieses Jahr gehabt und davon kamen sogar 6 Teilnehmer von Außerhalb des Verbandes.
Zitat Wate:
Außerdem vergißt Du, dass bei JLP und Seniorencup/BLVK nicht nur die Spieler weg sind. Da gibt´s dann Betreuer und Eltern, die mitfahren. Von den zu Hause gebliebenen zu erwarten, in der Zwischenzeit etwas auf die Beine zu stellen, ist illusorisch.
Ich habe schon selber BLVK / DM mitgespielt und bei den Jugendlichen betreut. An solchen Maßnahmen nehmen inkl. Eltern, Betreuern und Organisatoren sehr zu Deinen Gunsten hochgerechnet 300 Personen teil. Die Teilnahme von 300 Personen lähmt alle anderen Aktivitäten im gesamten Umfeld des Minigolfsports? Ich glaube eher, dass wird gerne als Argument für die eigene Bequemlichkeit vorgeschoben (ich spreche da von der Allgemeinheit und nicht von Dir).
Zitat Wate:
Der DMV wirkt mit seinem Spielystem dem Familiensportgedanken entgegen. Er entzweit die Familienmitglieder in diverse Ligen, was nicht nur fahrtechnische Probleme bereitet, sondern auch zusätzliche Kosten verursacht. Wenn der Vater Bundesliga, die Mutter Regionalliga, der Filius in der Jugendliga und dessen große Schwester in der Verbandsliga ran müssen, nützt das dem Familiensportgedanken herzlich wenig.
Bei deinem Beispiel müssen wir erst einmal Familiensport und Leistungssport definieren. Auch da können wir anderer Meinung sein, aber spätestens ab der Regionalliga fängt für mich Leistungssport an, das hat dann nichts mehr mit Familiensport zu tun. Wenn ich den Terminplan von Euch richtig gelesen hab, findet alles immer auf einem Platz statt. Familiensport in Vollendung! Glückwunsch! Daran kann auch jeder teilnehmen, wenn man sich in der Familie den spielschwächsten als Basis nimmt.
Mal wieder ein Beispiel aus anderen Sportarten: Ich hab in der Kirchenliga Tischtennis gespielt, da gab es 3 Leistungsklassen. Die haben alle am selben Tag zur selben Zeit aber an einem anderen Ort gespielt. Da konnte man als Familie auch nicht zusammen spielen, wenn man unterschiedliche Leistungsstärken hatte.
Zitat Wate:
Es ist nicht Landesverbandssache, die Mannschaftsbewerbe für Männlein und Weiblein bis ganz nach oben zu öffnen!
Es ist nicht Landesverbandssache, dem Mitgliederschwund und den Problemen von Vereinen, überhaupt eine Mannschaft für den überregionalen Spielbetrieb zusammen zu bekommen, insofern Rechnung zu tragen, die Mannschaftsstärke auch in den überregionalen Ligen zu reduzieren. Warum keine gemischten 5er-Teams bis hin zur WM? Schau Dir an, wie viele Nationen noch zu Jugend-WM oder Senioren-EM kommen. Es wird immer schwieriger, diese Kosten zu finanzieren.
Richtig und falsch zugleich. Der einzelne LV kann dies sicher nicht tun, aber in den entsprechenden Gremien haben die LV die Mehrheit. Man muss sich also in den LV einigen, dann würde das auch gehen.
Zitat Wate:
Es fehlt ein klares Konzept für die Kooperation mit Schulen. Hier brauchst Du einen Hauptsponsor oder regionale Sponsoren, die bereit sind, die Minigolfbahnen, die Schulen zur Verfügung gestellt werden, zu finanzieren. Wenn jeder LV hier seine eigene Suppe kochen soll, entsteht Wildwuchs, und wir machen uns die Preise kaputt.
Die Bundesrepublik ist föderalistisch aufgebaut und das merkt man nirgends so wie in der Bildung und dem Schulwesen. Der DMV müsste sich mit 16 Kultusministerien auf ein Konzept einigen, welches dann in jedem Bundesland durchgeführt wird. Das halte ich für unrealistisch, weil sich schon die Bundesländer nicht einigen würden (sogar ohne den DMV).
Ich hab schon einmal geschrieben, dass es Konzeptbausteine seitens des DMV geben sollte, bzw. eine Sammlung sämtlicher funktionierender Kooperationen bereitgestellt werden soll, damit man vor Ort und nach den Gegebenheiten ein entsprechend abgestimmtes Konzept erarbeiten kann. Das ist die Aufgabe des DMV, aber nicht mehr! Natürlich noch, das es permanent aktualisiert wird. Damit nicht jeder Verein oder LV das Rad neu erfinden muss.
Zitat Wate:
Dasselbe gilt für Aktionen, wie den "Girls Day". Bevor ich einen solchen für einen bestimmten Termin ausrufe, muss ich im Vorfeld eine Menge Hausaufgaben machen. Sponsoren, Medien, Konzept, Termin, Unterstützung für Vereine. Ich kann nicht einfach einen Termin ausrufen, der 5 Wochen später ist und den Vereinen sagen: Dann macht mal.
Meine volle Zustimmung.
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Keine Revolution ist nicht immer die Lösung
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