Auch ich denke, dass beide Seite ein wenig Recht haben. Insbesondere opc kann ich gut verstehen, denn die gleichen Gedanken hatte ich in der Vergangenheit auch schon (dass eine 20 zu 22 auf Eternit "weiter" weg ist von der Spitze als auf Beton zum Beispiel 27 zu 29). Allerdings ist das mathematisch nur schwer abzubilden und wer sagt mir, dass das nicht nur gefühlte Temperatur ist?
Spätestens wenn die Mathematik voll zuschlägt (und das tut sie bei der Betrachtung von Nullstellen und Grenzwerten ganz gern mal!), sollte aber die Idee von opc vom Tisch sein - das Beispiel von Tommy im Beitrag von 11:48 Uhr ging schon in die richtige Richtung, aber nicht weit genug!
Tommy: Und falls ich die Idee richtig verstanden habe, käme es dann zu der skurrilen Situation, dass im Vergleich zweier Spieler ein 19,000 zu 20,000 Ergebnis (Faktor 1:2=0,500) den gleichen Unterschied in den Turniernoten ergeben würde wie ein 30,000 zu 42,000 (Faktor 12:24=0,500). Und dass ist auf keinem System der Welt der gleiche Leistungsunterschied.
Denkt das Ding mal ein wenig weiter:
A spielt 18,50 und B 19,50 auf Eternit ==> Faktor 1:3 Damit auf Beton 30 zu 54 gleiche Turniernoten?
A spielt 18,25 und B 19,25 auf Eternit ==> Faktor 1:5 Damit auf Beton 30 zu 78 gleiche Turniernoten?
A spielt 18,00 und B 19,00 auf Eternit ==> Faktor 1:unendlich.
Spätestens hier ist eine Berechnung für das ganze Turnier nicht mehr möglich. Ende der mathematischen Ausreden! Und dass solche Ergebnisse vorkommen können und daher im Vorfeld betrachtet werden sollten ist doch klar. Irgendwo ist in den letzten Wochen doch ein Spieler mit dreimal 18 am Stück aufgefallen, oder? (Bin zu faul zum Suchen!). Also sind Ergebnisse von 54 auf drei Runden und 72 auf vier Runden nicht undenkbar!
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