Mittwoch
Kindergeburtstage und Essrunden
Nur wenige freuen sich, wenn es gilt, einen runden Geburtstag zu feiern. Für die 30er ist es früher die Torschlussfrage gewesen, die 40er kommen jetzt auch zu den Ü-Partys, zu denen man sich von seinem alter her nicht zugehörig fühlt. Die 20er trauern der Jugend nach und volljährig sind sie ja schon lange. Aber so einen 10er, der macht richtig Spaß. So ging es heute Robin. Der erste zweistellige Geburtstag, tolles Wetter und dann Filzrunden, nach denen sich die „Alten“ manchmal sehnten. Und dann war noch Kindergeburtstag auf der Anlage. Glücklicherweise auf der Eternitanlage. Aber freudig und bewegt und beredt.
So war dann auch der Tag. Freudig gingen wir an die Bahnen, die uns oben am Hang so viele Schläge abverlangt hatten. Eine Lösung schien gefunden, nur um in der ersten Runde dann gleich wieder als nicht so assträchtig erlebt zu werden. Ich stand beim ersten mal wieder vor der Kette und war ziemlich von der Kette. Falscher Punkt und falsche Richtung zu wieder zweimal nachschlagen.
Unsere heutige Ess-Runde ging dann alt gegen Jung, d.h. diesmal SD gegen UW. Viele spannende Schläge an Kackloch, Gentleman und Örkel wurden flankiert von Überraschungen an Briefkasten, Winkel und Seittor. Trotzdem konnten die SDs sich nach drei Runden am letzten Hindernis durchsetzen und UW konnten nur noch oweh sagen. Heute Abend also keinen Spargel. Dafür geht es gleich zur Ziegenbuche.
Zu allen Überraschungen, wie dem Geburtstag und den Schlägen, wurden heute rote Linien nachgezogen und die ersten Flaggen gesetzt. Nicht zu vergessen die netten Gespräche mit Publikumsspielern und die weniger netten Erlebnisse mit Publikumsspielern. Manche fragten uns etwas und waren angetan vom Minigolfsport. Andere besprachen ihre Aufschreibdifferenzen ausgerechnet, wenn man am Örkel oder am Wixknick seine Fehler machte. Und wir hatten auch so einiges zu bereden.
Aber so war der Tag. Mal sehen wie die Ziege jetzt meckert und schmeckt.
Ach ja, Fotos gibt es, je nach Futterlage, vielleicht noch heute Abend.
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