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Forum
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Bahnengolf-Forum Minigolf (oder Bahnengolf) ist ein beliebter Freizeitspaß der Deutschen. Fast jeder hat's schon mal gespielt. So verwundert es nicht, dass sich aus dem Freizeitspaß ein Sport entwickelte bis hin zu Europa- und Weltmeisterschaften. In diesem Forum tummeln sich die Freaks aus aller Welt, tauschen ihre Erfahrungen untereinander aus, geben Ballempfehlungen. Außerdem wird über Turniere berichtet. |
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23.11.2010, 05:46
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Mensch
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Registriert seit: 20.11.2006
Ort: Kiel
Beiträge: 15.202
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Da sei Dir mal nicht so sicher, Dirk. Meiner Meinung darfst Du als Vereinsspieler nicht an wilden Turnieren teilnehmen. Und: Jedes Turnier, das ein Verein ausrichtet, ist anmeldepflichtig und unterliegt damit automatisch der DMV-Sportordnung.
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23.11.2010, 07:43
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Revoluzzer
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Registriert seit: 07.12.2007
Beiträge: 427
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ich weiß nicht, wieviele Diskussionen schon über dieses Thema geschrieben wurden; trotzdem nochmal meine Meinung dazu:
MINDESTENS die Hälfte aller interessierter potenziellen Mitglieder schrecken die frühen Anfangszeiten des Ligenspielbetriebs ab. Als ehemaliger Sportwart eines Vereins habe ich genau diese Erfahrung gemacht, dass bei dieser Information ganz schnell abgewunken wird.
Auch der zeitliche Aufwand an einem Sonntag ist abschreckend.
Meiner Meinung nach würden folgende Sofort-Maßnahmen sicher neue Mitglieder bringen:
In den unteren Ligen (sprich Kreisliga, Bezirksliga, Landesliga) 2 Runden, 4 Spieler pro Mannschaft. Anfangszeit: So., 11.00 Uhr.
In den Ligen darüber sollte man auch überlegen, ob eine Mannschaftsstärke von 6 Spielern in der heutigen Zeit noch Sinn macht. Wir haben immer weniger Mitglieder und es würde sicherlich mehr Mannschaften geben, wenn man die Mannschaftsstärke auf 4 reduzieren würde. So kann mit einem Auto gefahren werden.
Die Anzahl von Runden kann bestehen bleiben.
Das wäre mein Vorschlag, nun könnt Ihr auf mich einhauen
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23.11.2010, 08:07
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Auwi-Ehrenmitglied
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Registriert seit: 30.11.2006
Beiträge: 1.073
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Ein Turnier muß nur angemeldet werden wenn Aktive Vereinsmitglieder daran teilnehmen wollen.
Jedes aktive Vereinsmitglied der an einem nicht angemeldeten Turnier teilnimmt kann gesperrt werden.
So weit zu den Regeln.
Um diese Regeln zu umgehen ist es ohneweiteres möglich jeder Spielgruppe ein aktives Vereinsmitglied an die Seite zu stellen das ihn berät bzw. hilft wie es im Großgolf beispielsweise ein Caddy macht.
Somit haben die zukünftigen Mitglieder den Kontakt zu den aktiven Vereinsmitgliedern und das ist ja wohl das allerwichtigste.
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23.11.2010, 08:51
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Moderator Bälle, Material
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Registriert seit: 20.12.2006
Ort: Hessen
Beiträge: 18.519
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Zitat:
Zitat von wate
Da sei Dir mal nicht so sicher, Dirk. Meiner Meinung darfst Du als Vereinsspieler nicht an wilden Turnieren teilnehmen. Und: Jedes Turnier, das ein Verein ausrichtet, ist anmeldepflichtig und unterliegt damit automatisch der DMV-Sportordnung.
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Es ging ja hier um ein Turnier, welche nicht von einem Verein bzw auf einem Turnierplatz ausgerichtet wurde, das würde auch nie jmd im Verband mitbekommen wenn Nicole daran teilgenommen hätte, wie gesagt ich darf auch an betriebssport Veranstalltungen teilnehmen, die ja mitunter auch eine turnierform darstellen.
@GOLFER
wenn wir uns alle wieder auf das Wesentliche bei einem Turnier konzentrieren, können wir auch einen Ligaspieltag um 11:00 anfangen mit 6 Mannschaften 4 Runden und wären trotzdem um 16:00 fertig, hat in den 80er Jahren sogar mit 10 Mannschaften funktioniert. Außerdem ist der hohe Aufwand den Du angesprochen hast nicht der um 9:00 einen Spieltag zu beginnen, sondern daß einem sofort eingeredet wird man müsse für einen Spieltag 3 Wochenenden vorher intesiv auf der zu spielenden Anlage zu trainieren. Und das was potentielle Interessenten des Bahnengolfsportts abschreckt ist nicht Vereinsmeierei sondern es sind die hohen Kosten bei vergleichsweise wenig Nutzen für die eigene Fitness. Der Deutsche ist nicht weniger Vereinsmeier wie vor 20 JAhren, aber er ist empfindlicher geworden wenn es um seinen Geldbeutel geht
Immer weniger Runden mit kleineren Mannschaften ist der falsche Weg (es wird zwsr hier immer wieder propagiert), denn das heißt immer weniger Spaß !!! Warum soll ich einen hohen Traininhgsaufwand betreiben um dann 2 lächerliche Runden zu spielen, wo ich wenn's mal in einer nicht so läuft das ganze Turnier vergessen kann.
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Das Leben ist zu kurz, um hindurch zu rasen, wenn man nicht manchmal stehen bleibt und sich umschaut, könnte man es verpassen.
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23.11.2010, 10:58
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Aufreißertyp
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Registriert seit: 26.12.2006
Ort: Winnenden
Beiträge: 1.211
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Zitat:
Zitat von opc
grenze,
wer nicht mehr spielen kann bzw den spielbetrieb stört, durch den sich andere gestört fühlen , kann durch das gesamtschiedsgericht vom weiteren turnier ausgeschlossen werden.
wenn das dann ein paar mal passiert, regelt sich bestimmt alles von allein.
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Da freue ich mich jetzt schon auf die Diskussionen hier im Auwi, ob der Fritz Assle beim Turnier in Patz am Winkel wirklich besoffen genug war, dass er zurecht vom Schidsrichter Alois Brummbär runtergeschickt worden ist - oder ob der sich gestört fühlende Mitspieler Otto Siebenschlag ihn nur angeschwärzt hat, weil der Assle besser war...
Zitat:
Zitat von opc
verbote bringen in der erziehung nicht viel , grenzen die vernünftig erklärt werden und die eben an die vernunft appelieren sind da meist die bessere wahl.
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Diese Ansicht bestätigt sich insbesondere bei den Verkehrsregeln, hätten wir sie nicht, vor allem keine Verbote - und die Polizei würde allen nur vernünftig erklären, was sie besser machen könnten, dann wäre der Verkehr in Deutschland viel sicherer!
Was die Pädagogik angeht, hat opc absolut recht - aber auch die funktioniert nicht ohne klare Regeln und Grenzen, die zwar weit gefasst sein sollen, die allen verständlich sein müssen, wenn ein soziales Verhältnis funktionieren soll.
Wir müssen uns natürlich immer fragen, ob wir die Regulierung nicht übertreiben - da sind wir Golfer als Gesamtheit eine Risikogruppe - die meisten wollen genau reglementiert werden, so traurig das ist.
Ähm, übrigens: Der "Lizenzspieler" als mitspielender Pate bei einem Jedermannturnier oder einem Minigolf-Familiensportfest oder einer Betriebssportveranstaltung oder einem Mehrkampf oder oder oder - ist nicht nur erlaubt, sondern absolut erwünscht - sieher auch das Statement ReDiMa (und der kennt sich aus im Vereins-Breitensport - Hut ab!)
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23.11.2010, 12:20
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Halbstarker
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Registriert seit: 25.08.2007
Beiträge: 329
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Zitat:
Zitat von Michelino
Da freue ich mich jetzt schon auf die Diskussionen hier im Auwi, ob der Fritz Assle beim Turnier in Patz am Winkel wirklich besoffen genug war, dass er zurecht vom Schidsrichter Alois Brummbär runtergeschickt worden ist - oder ob der sich gestört fühlende Mitspieler Otto Siebenschlag ihn nur angeschwärzt hat, weil der Assle besser war...
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Nina Tausendschön
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Bitte nicht den Schmutz entfernen, der an der Laby-Bande fern der optimalen Anspielfläche liegt!
Ich versenke, also bin ich.
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23.11.2010, 12:53
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Registriert seit: 19.12.2006
Ort: Weddelbrook
Beiträge: 736
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@ alle alten Säcke, die schon mind. 100 Jahre spielen,
als es das Alkoholverbot noch nicht gab, wurden damals tonnenweise Spieler vom Platz geschickt, da Sie kurz davor waren sich zu übergeben? Oder war es vielmehr so, dass die Gemeinschaft so etwas von alleine geregelt hat?
Ich kann mir beim besten Willen nicht vorstellen, dass jemand, der sich so von der Gemeinschaft ausgrenzen würde, immer wieder die gleichen Fehler macht.
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23.11.2010, 14:07
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Systemkritiker
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Registriert seit: 14.10.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 574
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Völlig richtig, nur habe ich leider auch schon selber miterleben dürfen, dass ein Spieler meiner Spielgruppe aufhören musste, seinerzeit völlig zu recht und es auch eingesehen hat. Nur ein weiterer Spieler wurde ebenfalls vom Turnier ausgeschlossen. Dieser fand das garnicht lustig und die Diskussionen fingen an. Das hat den ganzen Spielbetrieb um diese Startgruppen herum merklich gestört.
Zum Thema als Alkohol noch erlaubt war. Das muss nun schon ewig lange her sein. Ich spiele selber seit Mitte der 80er Jahre und dort gab es noch mehr als nur Alkoholverbot. Seinerzeit war es garnicht gestattet während der Runde zu essen bzw. zu trinken.
Zum Thema Breiten- bzw. Spitzensport:
Ich bin der Meinung, dass ich an jedem nicht angemeldeten Turnier teilnehmen darf, weil mit Androhung einer Sperre der Verband gegen seine eigene Satzung verstösst. In einem anderen Thema habe ich das schon einmal erläutert.
Jedes Welcometurnier ist ein Jedermannturnier, welches halt nur beim DMV angemeldet ist. Mit der Meldung, die zur Aufnahme und damit zur Verbreitung im DMV Rahmenterminplan dient, unterwirft man sich den entsprechenden Regeln des DMV.
Mag man dies als veranstalter nicht, meldet man es halt einfach nicht an.
Sollte ich mal in die Verlegenheit kommen an einem solchen Turnier teilzunehmen und ich würde daraufhin gesperrt werden, kann sich schonmal der Rechtsausschuss warmlaufen, da er dann auf jeden Fall Beschäftigung findet.
Ansonsten möchte ich eine Unterteilung in Spitzen- und Breitensport nicht, weil z.B.ein talentierter Regionalligaspieler das als Ausgleich zu seinem Job als Breitensport und Freizeitbeschäftigung sieht und ein Landesligaspieler das als sein Sport ansieht und ehrgeizig z.B. am Ziel arbeitet mal an einer Deutschen Meisterschaft teilzunehmen.
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Keine Revolution ist nicht immer die Lösung
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23.11.2010, 15:05
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Pantoffelheld
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Registriert seit: 18.12.2006
Ort: Glinde
Beiträge: 2.829
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die skifahrer scheinen sich komischerweise nicht als spitzensportler zu betrachten, auch wenn sie an deutschen meisterschaften teilnehmen.
es heißt ja auch nicht ohne grund SPITZENsport ;-)
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23.11.2010, 15:17
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Teenager
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Registriert seit: 22.12.2006
Beiträge: 222
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Vordem Alkoholverbot gab es Spieler (nicht zwingend Alkoholiker!), von denen man wusste, dass sie sich das Bier so dosierten, dass sie während der Runde eine ruhigere Hand hatten um so besser zu spielen.
Fiel also eindeutig unter Doping. (Gerüchteweise gab es auch Spieler, die das gleiche mit Pillen erreichten)
Ich denke und hoffe, dass sich dieser Spieleranteil deutlich reduziert hat.
Während des Trainings wurde aber das Bier auch nicht kästenweise über den Platz getragen.
Schließlich ist man mit Schlagtraining beschäftigt und währenddessen wurde das Bier warm.
Lieber machte man eine Pause mehr und trank das Bier in Ruhe im Sitzen.
(Und bevor Gerüchte aufkommen : Ich trinke keine alkoholischen Getränke, auch früher schon nicht)
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