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Forum
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Quo Vadis, Minigolf? Wie geht´s mit unserem Sport weiter? Hier ist jede Menge Platz für Visionen und Innovation. Wie kann Minigolf mit den Trendsportarten als Konkurrenz mithalten? Wie begeistere ich Jugendliche fürs Minigolfen? Was findet Ihr toll an der Verbandsarbeit, was weniger toll? Es gibt soviel Gutes - Hauptsache, man tut es. :) |
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09.07.2010, 19:39
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V.I.P.
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Registriert seit: 27.11.2006
Beiträge: 2.568
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Zitat:
Zitat von Lenny
Zur Erinnerung, ungekürzt, im ganzen Block und im vollen Zusammenhang:
Wenn du das anders gemeint haben möchtest, dann hast du dich aber ziemlich blöd ausgedrückt  .
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@alle
Wann merkt Ihr eigentlich, das Walter mit fast allem Recht hat !
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Ab und an dreh ich mich rum - nur um zu schauen, wer mir alles am ***** vorbei geht ;-)
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09.07.2010, 19:49
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Graf Zahl
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Registriert seit: 05.12.2006
Ort: bei Berlin
Beiträge: 8.819
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Zitat:
Zitat von ReDiMa
@alle
Wann merkt Ihr eigentlich, das Walter mit fast allem Recht hat !
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Ich habe mich nicht darüber ausgelassen, ob er recht hat oder nicht, auf solche Diskussionen mag ich mich gar nicht einlassen. Mir ging es nur darum, das angeblich verzerrte Zitat richtigzustellen.
(im übrigen gibt es auch hier kein Meinungsmonopol, auch wenn es manche gerne hätten)
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09.07.2010, 20:34
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Ausbilder
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Registriert seit: 25.05.2007
Beiträge: 147
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Es gibt einige Sportarten die haben einen Entwicklungsrat der dem Vorstand zuarbeitet. Dieser Entwicklungsrat hat die Aufgabe die Weiterentwicklung des jeweiligen Sports zu fördern. Das geschieht mit neutralen Analysen, Konzepten und die daraus folgenden Entscheidungen.
Wenn so ein Gremium transparent und objektiv arbeitet (z.B. durch Umfragen gestützt, mit vernüftigen Mess- Analyse- und Veränderungsmethoden, Ideen aus verschiedenen Quellen aufnehmend usw.) könnte am Ende vielleicht auch Entscheidungen fallen, die auch von der Mehrheit akzeptiert werden.
Gibt es sowas beim Monigolf ? Wäre doch mal nötig...
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09.07.2010, 21:34
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Mensch
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Registriert seit: 20.11.2006
Ort: Kiel
Beiträge: 15.273
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Ich habe eine grundsätzliche Meinung zum Ehrenamt, lieber Lenny. Sagen wir mal so: Wenn der Boss von Adidas auf einmal Präsident des DFB wäre, wäre das Geschrei entsprechend groß. Die Verquickung Ehrenamt/Kommerz ist immer heikel.
Wenn ich geschrieben habe
Zitat:
nur weil einige Herrschaften möglicherweise vor lauter Eitelkeit und geschäftlichem Interesse nicht merken, was die Stunde geschlagen hat
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und ein paar Zeilen weiter gewünscht habe, dass unser Präsident vielleicht auch mal Kreisbereisungen machen sollte, um die Nöte vor Ort zu erfahren, dann kann sich von mir aus jeder denken, was er will, aber aufs Glatteis führen lasse ich mich nicht.
Wir haben unserem Präsidenten zu verdanken, dass die Ära Schrod fast gänzlich ausgemerzt und der drohende Konkurs abgewendet wurde. Diese Sichtweise darf aber nicht darüber hinweg täuschen, dass uns eine viel schlimmere Situation droht, wenn nicht bald etwas passiert. Ich verzichte jetzt bewusst, all das wiederzukäuen, was längst hierzu geschrieben wurde (auch von mir).
Kleine Preisfrage in die Runde: Wieviele Mitglieder, glaubt Ihr, haben wir in 20 Jahren?
Das ist die Frage, die mich treibt. Und ich bin auch schon in meiner Amtszeit zu der Erkenntnis gekommen, dass wir auf Dauer nur fortbestehen können, wenn sich im Bereich Breitensport Entscheidendes tut. Ich habe diesen Bereich unterstützt, soweit es mir möglich war.
Was nützt mir die Förderungswürdigkeit, wenn ich keine Mitglieder mehr habe?
Die "Keule" Erhalt der Förderungswürdigkeit erstickt jegliche Kritik an der Verbandsspitze bereits im Ansatz, weshalb es personelle Alternativen nicht geben wird, weil niemand sich den Schuh anziehen will. Wenn es Leute gibt, die deshalb gewisse Vorgänge als diktatorisch und nicht mehr demokratisch ansehen, zeige ich Verständnis.
Verlieren wir die Förderung, wird meine Dauerintention wahrscheinlich verständlicher.
Ich würde mich sehr freuen, wenn Spitzensport und Breitensport im DMV parallel aufblühen würden. Ich sehe allerdings nur Anstrengungen und Krampfakte Richtung Leistungssport.
Ich frage nochmal ketzerisch: Wie viele Mitghlieder werden wir in 20 Jahren haben?
Um nichts anderes geht es mir.
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14.07.2010, 10:10
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Erli, das frag ich mich auch mittlerweile, aber wir können hier jahrelang schreiben und kommen zu keinem Ergebnis. In meinem Umfeld kenn ich einige die das so oder so ähnlich sehen wir du aber trotzdem will keiner ernsthaft was ändern damit alles seinen Trott weitergeht. Du hast schon vollkommen Recht wenn du fragst was in 20 Jahren los ist (garnix mehr). Unser Sport ist überstrukturiert und überreguliert. Die die dafür verantwortlich sind merken es wahrscheinlich nicht mal, weil sie es persönlich so gut finden wie es ist. Niemand denkt an später und einige haben sogar Olympiaringe in den Augen. Die Realität ist eine andere.
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14.07.2010, 15:41
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Systemkritiker
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Registriert seit: 14.10.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 574
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Ich kann es wirklich nicht mehr hören, es ist wie in der Politik, das Präsidium ist gewählt und keiner will es gewesen sein.
Nocheinmal:
1. Mitglieder müssen durch die Vereine gewonnen werden, der DMV kann nur die Rahmenbedingungen herstellen. Und ganz ehrlich, wie ihr euren Platz herrichtet, wie ihr Grillfeste veranstaltet etc. ist doch wohl nicht Sache des DMV.
2. Die Rahmenbedingungen sind doch gegeben. Ihr könnt soviele Welcome-Turniere nach Eurem Gefallen und Umfeld veranstalten, aber wie es schon in der Überschrift heisst: Nur wer mitmacht hilft
3. Ich finde es unmöglich, das sich einige hier herausnehmen zu sagen, ab welcher Spielklasse man Spassgolfer ist.
4. Wenn es so einfach ist eine Spassgemeinschaft aufzubauen, warum haben dann die Vereine nicht tausende von passiven Mitgliedern, die nur Ihrem Spass fröhnen, weil sie ja kein Interesse am Ligenspielbetrieb haben?
Natürlich muss sich der Sport und sein Umfeld reformieren, dazu gibt es auch einige Vorschläge, z.B. im Thema Schluss mit Lustig. Aber selbst kleinste Reformen stossen ja bei einer Vielzahl von Mitglieder auf Unverständnis (das leidige Thema mit den roten Linien), obwohl einige davon sehr sinnvoll sind. Z.B. hab ich schon oft das Publikum von vorne spielen sehen, wenn der Ball wieder über die rote Linie zurückgekommen ist. Das kann nun an der Brücke z.B. nicht mehr passieren.
Aber ich möchte mal die Diskussion hier erleben, wenn wir z.B. einfach mal die 2 Buli abschaffen. Genauso sieht es doch aus mit der Saisonregelung (Kalenderjahr oder so wie jetzt). Es wird immer Personen geben, denen was nicht gefällt. Dann aber bitte anstatt zu meckern: sich zur Wahl stellen und mitmachen, oder zumindest entsprechende Anträge stellen, damit sich was mit Mehrheiten ändert.
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Keine Revolution ist nicht immer die Lösung
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14.07.2010, 15:44
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Systemkritiker
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Registriert seit: 14.10.2007
Ort: Berlin
Beiträge: 574
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... und nochwas
Bitte lasst hier die persönlichen Anfeindungen und die Eröffnung von sog. Nebenkriegsschauplätzen, denn so kommen wir erst recht nicht weiter.
In vielen Themen geht es nach dem 20 Beitrag doch schon garnicht mehr um das, was in der Überschrift steht
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Keine Revolution ist nicht immer die Lösung
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14.07.2010, 16:13
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Mensch
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Registriert seit: 20.11.2006
Ort: Kiel
Beiträge: 15.273
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Da gebe ich Dir als Mitangesprochener Recht, cash, ohne Wenn und Aber.
Zur Sache: Du stellst Dir in Deinem jugendlichen Leichtsinn  vor, wie einfach es ist, als Verein Initiative zu entwickeln.
Wie soll das funktionieren, wenn die Leute hierfür fehlen? Viele Vereine sind doch schon mit dem Spielbetrieb überfordert, und viele Vereine kämpfen ums Überleben.
Unser Sportbetrieb zerreißt z.B. Familien in verschiedene Ligen, was der Idee widerspricht, Familien in die Vereine zu locken und Familiensportfeste auszurichten. Wenn wir Familien wollen, müssen Strukturen vorgegeben sein (Thema gemischte Mannschaften).
Wir kriegen keine neuen Mitglieder, weil die Bedürfnisse unserer Gesellschaft andere geworden sind und mehr oder weniger alle Sportvereine zu kämpfen haben.
Wie immermvbn schrieb, sind wir überstrukturiert und überreguliert. Unsere Sportart ist so, wie wir sie nach vorne treiben wollen, nicht zukunftsfähig.
Wer das nicht erkennt, soll halt weiter sonntags um 5 aufstehen, um irgendwo hinzufahren, wo dann 8-9 Stunden Turnier gespielt wird, um dann um 21 Uhr wieder zu Hause zu sein. Du und ich finden das klasse - aber wir werden hierfür keine neuen Mitglieder begeistern können.
Unsere Vereine haben vor lauter Spielen und Personalproblemen keine Mittel, um diesen Zustand zu ändern. Um neue Leute zu kriegen, müssen auf den Anlagen Vereinsspieler präsent sein. Wie sieht das in Wirklichkeit aus? Vereinsleben auf der eigenen Anlage ist nicht, weil die Leute ja fürs nächste Wochenende auswärts trainieren müssen.
Warum seitens der WMF noch kein Vorstoß erfolgt ist, die Mannschaftsstärke zu reduzieren, ist mir ebenfalls schleierhaft. Überall in Europa herrscht akuter Mitgliederrückgang. Dem ist insofern Rechnung zu tragen, dass es einfacher gemacht werden muss, Mannschaften zu stellen. Thema gemischte 5er-Mannschaften.
Die paar Damen, die wir noch haben, spielen bestimmt auch gerne in gemischten Teams, und wahrscheinlich werden sie dadurch sogar noch besser.
Thema Jugendförderung: Wo wird im Verband konstruktiv an Schulprojekten gearbeitet? Auch dieses Feld kann man nicht einfach den Vereinen überlassen, auf dass ein wildes Durcheinander entsteht. Wie sieht die Wirklichkeit aus? Da wird aktuell am 5.7. ein "Girlsday" ausgerufen. Die Vereine sollen da mitmachen und Ideen entwickeln. Der große Tag soll am 14.8. stattfinden. Ich habe mir erst mal die Augen gerieben, als ich das Jahr dahinter las: 2010! Wie um alles in der Welt sollen die Vereine in 5 Wochen (Ferienzeit, Urlaubszeit, Deutsche Meisterschaften) in dieser Kurzfristigkeit sowas gebacken kriegen? Für so einen im Prinzip großartigen Gedanken brauchst Du eine Vorlaufzeit von 1 Jahr, und ich befürchte mal, dass außer Aktionismus nichts herauskommt. Hier werden Chancen vertan.
Schade!!!
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15.07.2010, 15:48
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Nostalgie-Golfer
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Registriert seit: 29.11.2006
Beiträge: 4.716
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Zitat:
Zitat von cash
In vielen Themen geht es nach dem 20 Beitrag doch schon garnicht mehr um das, was in der Überschrift steht
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Dann hat es aber lange gedauert So ist das nun mal in Foren dieser Art.
Ein Thema gibt oft den Gedankenanstoss für ähnliche Themen. Da ist der Weg nicht mehr weit zu "Anderen". Einer stellt eine Zwischenfrage oder so und schwups - die nächsten Postings sind OT !
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wohne im ältesten Weinort Deutschlands
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