Fakt ist: Es gibt zu wenig Organspender. Und weil das so ist, lässt sich mit "Organen" eine Menge Geld verdienen. -
Ich mag euch jetzt auch gar nicht mit Zahlenspielen kommen, sondern würde (...im Sinne des topic ?

) gerne mal den Begriff "
Organspende" näher beleuchten. Das Wort besteht aus zwei Teilen: ORGAN und SPENDE.
Als <Organ> (vom griechischen
Organon = Werkzeug) wird in der Biologie ein Teil des Körpers genannt, der aus organtypischen Zellen und Geweben besteht. Es stellt eine
Einheit mit konkreten Funktionen dar - existenziell wichtigen Funktionen !
Bei einer <Spende> handelt es sich um eine freiwillige
Zuwendung des Spenders, die kein Entgelt für eine bestimmte Leistung darstellt. Eine Spende
als Gegenleistung, quasi als Bezahlung, für Durchführung von Arbeiten ist somit unzulässig - jedenfalls in Deutschland. In wie fern das nun mit geltendem EU-Recht konform läuft, dürfte schwierig zu lösen sein - warum ? Weil der Gesetzgeber sich mehr auf "finanzielle" Spenden als auf "Sachspenden" (...Altkleider; Altorgane, etc.) eingeschossen hat. Das sollte aber nicht immer als
ein Sieg gegen den Mammon angesehen werden.
Dazu mehr im nächsten Beitrag.